Über uns

R3AMP ist ein unabhängiger Manager von Infrastruktur-Assets. Wir unterstützen bei Identifikation, Abschluss und Management von Beteiligungen, indem wir erfolgreich die umfangreiche Erfahrung und Kompetenz unseres Teams mit erheblichem Kapitaleinsatz kombinieren.

Wir sind im vollständigen Besitz unser drei Gründer, wodurch wir gänzlich unabhängig von einzelnen Fonds oder Investoren sind. Wir entwickeln und verwalten große Assets im Bereich Infrastruktur, vor allem in den Subsektoren Energie, Transport und digitale Infrastruktur.

Fokus

Wir kombinieren unsere umfangreiche Teamerfahrung und Kompetenz…
Wir bringen viele Jahrzehnte einschlägige Branchenerfahrung und eine einmalige Kombination aus operativer, strategischer und finanzieller Expertise in jede Transaktion ein, unterstützt durch ein ambitioniertes und motiviertes Juniorteam.

…mit eigenem Kapitaleinsatz.
Wir untermauern unsere Mandate durch substanzielle Co-Investitionen, indem wir Erfolgshonorare reinvestieren oder eigene Mittel einsetzen und somit eine vollständige Kongruenz mit den Interessen unserer Mandanten gewährleisten. Hierbei erwarten wir eine Maximierung unserer Rendite über eine mehrjährige Haltedauer und Entwicklung der Assets.

Dieses Angebot positioniert uns an der Schnittstelle von Asset Management, Wertschöpfung und Unternehmensfinanzierung und macht uns zu einer attraktiven Plattform für das Management großer Infrastruktur-Assets im Besitz von Infrastruktur- oder Multi-Asset-Fonds.

News

Wasserstoffspeicher Rüdersdorf: Erster Testbetrieb erfolgreich abgeschlossen
  • Energiedienstleister EWE testet unterirdische Wasserstoffspeicherung in Rüdersdorf im Rahmen des Forschungsvorhabens HyCAVmobil in drei Zyklen
  • Ein Jahr Forschungsarbeit für Übertragbarkeit auf große Kavernenspeicher

Der Energiedienstleister EWE hat den ersten Speicherzyklus des Testbetriebes seiner 500 Kubikmeter großen Wasserstoffkaverne im Brandenburgischen Rüdersdorf abgeschlossen. Getestet hat EWE die langsame Ein- und Ausspeicherung von Wasserstoff. „Die Ergebnisse der langsamen Betriebsfahrweise unserer Testkaverne über einen Zeitraum von drei Monaten sind zufriedenstellend. Das technische System bei der Ein- und Ausspeicherung hat gut funktioniert. Dieses erste Szenario war vergleichbar mit der Fahrweise eines herkömmlichen Erdgasspeichers“, berichtet EWE-Projektleiter Hayo Seeba. Im Detail hat EWE die Anlagentechnik begutachtet sowie Drücke, Temperaturen und Fließraten des Wasserstoffs ausgewertet.

Neben dem Betrieb der Anlage hat EWE auch die Qualität des Wasserstoffes nach dem Ausspeichern getestet. Denn eine Reinheit von nahezu 100 Prozent ist wichtig für zukünftige Anwendungen, vor allem im Mobilitätsbereich. „In unserem ersten Betriebszyklus hat sich die Qualität des Wasserstoffs nach der Ausspeicherung nur wenig verändert. Auch hat das Gas nur wenig Feuchtigkeit aus dem unterirdischen Hohlraum aufgenommen.“, erläutert Hayo Seeba.

Betriebszyklus #2 mit veränderter Fließrate ab Ende Mai

Insgesamt testet EWE drei unterschiedliche Ein- und Ausspeicherszenarien mit verschiedenen Fließgeschwindigkeiten. „Mit den unterschiedlichen Fahrweisen bilden wir Szenarien nach, die perspektivisch zu erwarten sind. Zukünftige Wasserstoffspeicher werden sehr viel flexibler und schneller arbeiten müssen, als es die heutigen Erdgasspeicher tun. Wir spielen bei unseren Tests daher alle Betriebsmöglichkeiten durch, die später durch die Bedarfe eines Speicherkunden auftreten könnten“, erläutert EWE-Projektleiter Hayo Seeba.

In der nächsten Testphase steigert EWE die Wasserstoff-Durchflussmenge, um deutlich schnellere Speicherzyklen darzustellen. Der Druck in der Wasserstoffkaverne steigt und fällt dabei schneller als beim ersten Betriebszyklus. Die zweite Testphase beginnt Ende Mai und wird wieder drei Monate dauern.

Ein Jahr Forschungsarbeit für Übertragbarkeit auf große Kavernenspeicher

Die Erkenntnisse aus Rüdersdorf will EWE in einem nächsten Schritt in einem großtechnischen Speicherprojekt im niedersächsischen Huntorf einbringen. Es ist Teil des verbindenden Großprojektes „Clean Hydrogen Coastline“. Dieses bringt Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung von grünem Wasserstoff, vor allem in der Industrie, zusammen und setzt damit die politischen Forderungen um. Für das Großprojekt im Rahmen des europäischen IPCEI-Programmes (Important Project of Common European Interest) hat EWE im Februar von der Europäischen Kommission die Fördergenehmigung erhalten. Im nächsten Schritt erfolgen die Konkretisierung und die Übergabe der Förderbescheide. Anschließend werden die EWE-Gremien die finale Investitionsentscheidung für Clean Hydrogen Coastline treffen, bevor EWE in die Umsetzung gehen kann.

Grundsätzlich ist das Ziel von EWE, die Speicherung von Wasserstoff zu etablieren. Allein EWE verfügt mit 37 Salzkavernen in Huntorf, Nüttermoor, Jemgum und Rüdersdorf über 15 Prozent aller deutschen Kavernenspeicher, die perspektivisch zur Speicherung von Wasserstoff geeignet wären. Damit wäre grüner, aus erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff in großen Mengen speicherfähig und bedarfsgerecht nutzbar und würde zur unverzichtbaren Komponente, um gesteckte Klimaziele zu erreichen und die zukünftige Energieversorgung zu diversifizieren und zu sichern.
 

10-Millionen-Investition in die klimafreundliche Energiezukunft

Das Investitionsvolumen für das Projekt HyCAVmobil beläuft sich auf rund zehn Millionen Euro – vier Millionen davon sind EWE-eigene Mittel. Die restliche Summe erhalten EWE und sein Projektpartner Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als Förderung vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

 

EWE Pressemitteilung: Strausberg, 17. Mai 2024

EWE Go und McDonald’s ebnen E-Mobilität weiter den Weg
  • Bereits 500 McDrive-Standorte mit Schnellladesäulen ausgestattet
  • Aufbau geht zügig weiter
  • Mehr Ladepunkte pro Standort

Essen, trinken, laden: Das ist mittlerweile an 500 McDonald’s-Standorten deutschlandweit möglich. Dort hat der Mobilitätsdienstleister EWE Go in den vergangenen drei Jahren Schnellladestationen für Elektroautos aufgebaut. Ilker Akkaya, Geschäftsführer EWE Go, erklärt: „Durch das Ausbauprojekt wird das Ladenetz hierzulande stetig größer. Zusammen mit McDonald’s tragen wir dazu bei, die Verkehrswende in Deutschland voranzutreiben.“

Sehr gute Resonanz - Nachfrage steigt

Die zwei neuesten Ladesäulen stehen bei McDonald’s in Königswinter, dem 500. Standort des Ausbauprojekts. Kürzlich nahmen Vertreter beider Unternehmen die Ladestationen offiziell in Betrieb. Hans-Otto Westphal, Franchise-Nehmer und Geschäftsführer von 13 McDonald’s Restaurants, sagt: „Unsere Kundinnen und Kunden nehmen das Angebot, während des Restaurantbesuchs aufzuladen, sehr gut an. Die Nachfrage steigt sogar. Wir freuen uns daher, diesen Lade-Service anbieten zu können und damit gleichzeitig unser Engagement für den Klimaschutz weiter voranzutreiben.“

Als eines der größten Gastronomieunternehmen der Welt setzt sich McDonald‘s bereits seit vielen Jahren für mehr Nachhaltigkeit ein. „Unser weltweites Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 in all unseren Restaurants und der Lieferkette klimaneutral zu sein“, so Westphal.

Laden mit 100 Prozent Ökostrom

Jede Ladestation bei McDonald’s verfügt über zwei Ladepunkte, das heißt, es können zwei Elektroautos gleichzeitig aufladen. Die Ladestationen sind öffentlich zugänglich und werden – wie alle Lademöglichkeiten von EWE Go – mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Jede Ladestation hat eine Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt. Das bedeutet, dass in ungefähr 15 bis 20 Minuten rund 80 Prozent der Batterieleistung wieder zur Verfügung steht, je nachdem wie voll die Auto-Batterie bei Ankunft war und welche Ladeleistung das Fahrzeug abrufen kann. Neben den Schnelllademöglichkeiten und dem gastronomischen Angebot profitieren E-Autofahrer:innen bei McDonald‘s vom kostenlosen WLAN.

Einfaches und bequemes elektrisches Laden

Dass elektrisches Laden so komfortabel wie möglich sein sollte, betont Ilker Akkaya: „Wer elektrisch unterwegs ist, muss einfach, schnell und unkompliziert laden können – und das, ohne lange nach einer Lademöglichkeit zu suchen. Wenn man nebenbei auch noch Hunger und Durst stillen kann, ist das optimal.“ EWE Go baut daher intensiv Schnellladeinfrastruktur aus. Mit mehr als 2.200 Ladepunkten ist das Unternehmen einer der größten Betreiber von Ladeinfrastruktur in Deutschland. Im Nordwesten betreibt EWE Go das größte öffentliche Ladenetz. Europaweit können EWE Go-Kund:innen mit dem EWE Go Ladetarif sogar über 500.000 Ladepunkte nutzen. „Wir sorgen dafür, dass sich elektrisch Laden ganz bequem in den Alltag integrieren lässt. Nur so kann die E-Mobilität eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft finden“, so Akkaya.

Mehr Ladepunkte pro Standort

Der Aufbau der Schnelllader schreitet zügig voran, wie Projektleiterin Marina Klein, EWE Go, berichtet: „Wir liegen sehr gut im Zeitplan und werden voraussichtlich bis Ende 2025 nahezu alle McDrive-Standorte in Deutschland ans Schnellladenetz anschließen können.“

Dabei zeichnet sich ein steigender Bedarf ab. „Bei immer mehr Filialen bauen wir gleich zwei oder mehrere Ladestationen auf. Andere Standorte werden entsprechend nachgerüstet“, berichtet Marina Klein und ergänzt. „Dank unseres guten Dienstleister-Netzes und flexibler Projektprozesse können wir jeden Standort ganz individuell und in kurzer Zeit mit den passenden Ladestationen ausstatten.“

 

EWE Pressemitteilung: Oldenburg, Königswinter 3. Mai 2024

Festakt für EWE-Zukunftsleitung
  • Ministerpräsident Weil betont einmalige Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten
  • Eines der schnellsten und größten Infrastrukturprojekte Deutschlands in nur 22 Monaten realisiert

 

Seit Ende Januar 2024 ist die EWE-Zukunftsleitung in Betrieb und fester Bestandteil des deutschen Gasnetzes. Heute wurde das Projekt am Endpunkt der Leitung im ostfriesischen Jemgum nahe der deutsch-niederländischen Grenze in einem offiziellen Festakt mit Ministerpräsident Stephan Weil gewürdigt. Dabei standen vor allem die Erkenntnisse aus dem Vorhaben im Fokus, die die klimafreundliche Transformation des Energiesystems auch künftig schnell vorantreiben sollen. Gebaut, um dem Ausfall russischer Gaslieferungen entgegenzuwirken, garantiert die 70 Kilometer lange Leitung jetzt nach nur 22-monatiger Planungs- und Bauzeit bis zur technischen Fertigstellung der Leitung durch ihre Anbindung an das LNG-Terminal in Wilhelmshaven die Versorgung von mehr als vier Millionen Haushalten im Nordwesten. Bereits ab 2028 könnte die Leitung wesentlicher Bestandteil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes werden und besitzt dadurch eine grüne Perspektive. Die Verknüpfung mit niederländischen Wasserstoffnetzen wäre dann der nächste Schritt.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil lobt die enorme Umsetzungsgeschwindigkeit des Infrastrukturprojektes: „70 Kilometer Leitungsstrecke realisiert in einer Rekordzeit von nur 22 Monaten Planungs- und Bauzeit – das war eine großartige Gemeinschaftsleistung in Niedersachsengeschwindigkeit! Herzlichen Dank an EWE und die anderen beteiligten Unternehmen, an die Kommunen, die betroffenen Grundstücksbesitzerinnen und -besitzer, an Bürgerinnen und Bürger in der Region, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden in Bund und Land. Viele haben konstruktiv zusammengewirkt und erneut gezeigt, dass auch große Infrastrukturvorhaben zügig geplant und umgesetzt werden können. Ich freue mich sehr, dass wir heute die Fertigstellung der so wichtigen Gasanbindung Wilhelmshaven-Leer zusammen feiern können.“

EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler betont, dass das Projekt EWE darin bestärkt, die Energiewende weiterhin entschlossen und ganzheitlich anzugehen: „Mit der erfolgreichen Anbindung der Zukunftsleitung an das deutsche Gasnetz leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit von rund vier Millionen Haushalten. Unsere Perspektive geht allerdings weit über die heutige Erdgasversorgung hinaus: Ab 2028 bereits kann diese H2-ready gebaute Pipeline ein Kernelement des deutschen Wasserstoffnetzes werden – mit europäischer Perspektive. Denn der Schritt, eine Verbindung zu niederländischen Wasserstoffnetzen herzustellen, ist dann nicht mehr groß. Die Erkenntnisse aus dem Projekt Zukunftsleitung helfen uns, jetzt schnell weitere Projekte für eine klimafreundlichere Zukunft zu realisieren.“

Christian Meyer, Niedersachsens Energie-, Umwelt- und Klimaschutzminister: „Mit der Zukunftsleitung hat EWE einen wichtigen Schritt für eine sichere, unabhängige und klimaneutrale Energieversorgung in Deutschland getan. Denn die Leitung ist H2-ready und angebunden an das geplante Green-Gas-Ready-Terminal in Wilhelmshaven, wo große Mengen grünen Wasserstoffs eingespeist und erzeugt werden sollen. Diese werden dann weiter geleitet zu den strategisch wichtigen Kavernenspeichern wie in Jemgum und Nüttermoor, die ebenfalls auf die Speicherung großer Mengen Wasserstoff umgerüstet werden sollen. Der Nordwesten Niedersachsens wird somit zum Hotspot grüner Energieversorgung, nicht nur bei der Windenergie, sondern jetzt auch bei Transport und Speicherung grüner Gase. Dank des konstruktiven Zusammenspiels von Genehmigungsbehörden, Unternehmen, Bund, Land und Kommunen und durch beschleunigte Verfahren und vorzeitige Genehmigungen klappte es mit dieser schnellen Inbetriebnahme. Das ist wichtig für die erforderliche Dekarbonisierung der Industrie. Sowohl im geplanten deutschen Wasserstoff-Kernnetz als auch im kommenden europäischen Wasserstoffnetz über das Verbundvorhaben Hyperlink wird die Leitung einen wichtigen Beitrag zur grenzübergreifenden Wasserstoffwirtschaft mit den Niederlanden leisten.“

Wir sind ready


„Wir sind ready“ stand auf dem „Schlüssel der Energiewende“, den am Höhepunkt des Festakts in Jemgum EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler und Ministerpräsident Stephan Weil in ihren Händen hielten. Der für den Pipeline-Bau benötigte Armaturenschlüssel verwies symbolisch auf die Erfolgsfaktoren und gewonnenen Erkenntnisse aus einem der schnellsten und größten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Für alle beteiligten Akteure – Unternehmen, Kommunen, Land, Behörden, Verbände und Grundbesitzer – seien diese sehr wertvoll, wie EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler erläutert: „Wesentliches Element war die gute regionale Vernetzung. Nur durch das konstruktive Zusammenspiel von Politik, Behörden, Verbänden und Unternehmen konnte die 70 Kilometer lange Pipeline im Rekordtempo realisiert werden. Auch das zügige Aufstellen eines eigenen Teams, das vorausschauende und mutige Planen der Bauschritte und die gezielte Ausrichtung auf die grüne Zukunftsperspektive zählen zu den Faktoren, die den Erfolg dieses Projektes bestimmten. Diese wertvollen Erkenntnisse werden uns bei der schnellen Realisierung zukünftiger Projekte helfen.“

Über die EWE-Zukunftsleitung:

EWE hat im Nordwesten Niedersachsens eine gut 70 Kilometer lange Erdgas-Pipeline für den LNG-Import gebaut. Die Erdgasleitung bindet an die vorgelagerte LNG-Infrastruktur in Wilhelmshaven an und verläuft unter anderem zu den EWE-Erdgasspeichern in Nüttermoor und Jemgum im Landkreis Leer. EWE investiert mehr als 200 Millionen Euro in das Projekt. Die Leitung mit einem Durchmesser von 60 cm (DN 600) und einer Kapazität von bis zu 6 Mrd. Kubikmetern im Jahr wurde Ende 2023 von EWE NETZ technisch fertiggestellt und im Januar 2024 von GTG Nord, dem Ferngasnetzbetreiber im EWE-Konzern, in Betrieb genommen. Steht kurzfristig die Versorgungssicherheit mit Erdgas im Fokus, liegt die mittelfristige Perspektive der bereits H2-ready gebauten Leitung auf dem Transport von grünem Wasserstoff.

Weitere Informationen zur EWE-Pipeline gibt es unter www.zukunftsleitung.de

 

EWE Pressemitteilung: Oldenburg/Jemgum, 18. März 2024

Grünes Licht aus Brüssel für Grundstein der Europäischen Wasserstoffinfrastruktur
  • EU-Kommission genehmigt Förderung des europäischen Projekts „Hy2Infra“ zum Aufbau einer initialen Wasserstoffinfrastruktur
  • EWE mit dem vierteiligen Projekt „Clean Hydrogen Coastline“ beteiligt
  • Emden, Teilprojekt 1: Aufbau einer 320-Megawatt-Wasserstoffproduktion im Kraftwerksmaßstab
  • Bremen, Teilprojekt 2: 50-Megawatt-Wasserstofferzeugung für klimaneutrale Stahlproduktion
  • Huntorf, Teilprojekt 3: Umbau eines Erdgasspeichers für Wasserstoffspeicherung
  • Weser-Ems-Region, Teilprojekt 4: Bau einer Wasserstoffpipeline für den Transport von grünem Wasserstoff

Die Europäische Kommission hat heute die Genehmigung für die nationale Förderung von 33 europäischen Wasserstoffprojekten in der Infrastruktur-Welle Hy2Infra bekannt gegeben. Mit dabei ist auch das EWE-Vorhaben „Clean Hydrogen Coastline“. Mit dem Großprojekt hatte sich EWE im Februar 2021 im Rahmen des europäischen IPCEI-Programmes (Important Project of Common European Interest) für eine Förderung beworben und im Mai 2021 die zweite Stufe des Verfahrens erreicht. Die IPCEI-Vorhaben dürfen nun auf Basis dieser Genehmigung staatlich gefördert werden.

Mit dem vierteiligen Projekt „Clean Hydrogen Coastline“ beabsichtigt EWE gemeinsam mit Partnern den Aufbau einer norddeutschen Wasserstoffwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Aufbau der systemdienlichen Erzeugung, über die Speicherung und den Transport bis hin zur sektorübergreifenden Nutzung von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab. „Ich freue mich, dass das Warten auf die europäische Fördergenehmigung ein Ende hat. Wir sind damit einen wichtigen Schritt in Richtung Umsetzung unseres Wasserstoffprojektes gekommen. Jetzt hoffe ich, dass wir eine baldige Fördermittelzusage vom Bund bekommen, damit wir eine gute Grundlage für die finale Investitionsentscheidung in unseren Gremien haben“, sagt EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler.

800-Millionen-Euro-Investition in die grüne Zukunft

Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft ist für EWE ein zwingend notwendiger Schritt hin zu einem nachhaltigen und klimaschonenden Energiesystem. „Nur mit dem Energieträger Wasserstoff kann die Energiewende technisch und kommerziell gelingen. Durch die Umwandlung der fluktuierenden erneuerbaren Energien in Wasserstoff schaffen wir die Möglichkeit, grüne Energie jederzeit bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Wasserstoff ist damit eine unverzichtbare Komponente, um gesteckte Klimaziele zu erreichen und um die drei Sektoren Energie, Mobilität und Industrie zu koppeln“, erklärt Stefan Dohler, „denn Fakt ist, es wird keine ‚All Electric‘-Welt geben. Sie wäre nicht bezahlbar. Daher braucht es grüne Moleküle.“

Für das „Clean Hydrogen Coastline“-Projekt plant EWE nach aktuellem Stand mit Investitionen in Höhe von mehr als 800 Millionen Euro. EWE-Chef Stefan Dohler: „Mit der beihilferechtlichen EU-Fördergenehmigung und der bereits avisierten nationalen Förderung steht jetzt der Rahmen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Nordwesten. Er ist ein zwingend notwendiger Schritt für das Gelingen einer klimaneutralen Energiezukunft. Wasserstoff hat das Potenzial, Wohlstand und Klimaschutz für zukünftige Generationen zu ermöglichen. Und das steht im Fokus unseres Handelns.“

Erzeugung, Transport, Speicherung und Anwendung von grünem Wasserstoff zusammengedacht

Mit dem Vorhaben „Clean Hydrogen Coastline“ beabsichtigt EWE in einer ersten Phase 370 Megawatt Erzeugungskapazität mit entsprechender Speicherung von grünem Wasserstoff in unterirdischen Salzkavernen zielgerichtet ins Energiesystem zu integrieren. Der zum Beispiel durch Offshore-Strom erzeugte Wasserstoff soll unter anderem für die klimaneutrale Stahlerzeugung, die Chemieindustrie und auch Kraftwerke eingesetzt werden. Außerdem kann mit „Clean Hydrogen Coastline“ die Grundlage geschaffen werden, um wasserstoffbetriebene Busse, Züge und Nutzfahrzeuge in Betrieb zu bringen. Die Optimierung der Gasnetze für den Transport von Wasserstoff im Nordwesten würde eine Verbindung für das grüne Gas zwischen den Niederlanden, Deutschland und Dänemark ermöglichen.

Clean Hydrogen Coastline: Vier Teilprojekte im Überblick

  • Im Teilprojekt 1 „Clean Hydrogen Coastline – Elektrolyse Ostfriesland“ will EWE im Ostfriesischen Emden eine 320-Megawatt-Elektrolyseanlage bauen. Damit will der Energiedienstleister erstmalig ein Projekt im marktrelevanten Maßstab für eine künftige Wasserstoffwertschöpfung realisieren. Je nach Zeitpunkt der Fördermittelübergabe und Investitionsentscheidung durch EWE könnte in Emden bereits in vier Jahren Wasserstoff aus erneuerbaren Energien systemdienlich erzeugt werden.
  • Im Teilprojekt 2 „Clean Hydrogen Coastline – Elektrolyse Bremen“ will EWE in der Hansestadt Bremen eine 50-Megawatt-Elektrolyseanlage zur grünen Wasserstofferzeugung bauen. Nutzen will EWE den grünen, in Emden und Bremen produzierten Wasserstoff unter anderem für die klimaneutrale Stahlproduktion. Geplant ist dies beispielsweise am Bremer Standort von ArcelorMittal, bei der Salzgitter AG und in der Georgsmarienhütte.
  • Im dritten Teilprojekt „Clean Hydrogen Coastline – Speicher Huntorf“ plant EWE die Anbindung der Wasserstoffinfrastruktur an seinen Kavernenspeicher in Huntorf. Ziel ist es, einen von sieben großen, unterirdischen Hohlräumen, die derzeit für die Erdgasspeicherung genutzt werden, umzurüsten und obertägige Anlagen zu errichten, um Wasserstoff zu speichern. Dadurch kann das grüne Gas zur Verfügung stehen, vor allem dann, wenn es gebraucht wird. Die großskalige Wasserstoffspeicherung verbessert damit auch die Versorgungsicherheit für die Wasserstoffnutzer. Den Nachweis, dass Wasserstoff sicher in Salzkavernen gelagert werden kann, erbringt EWE gerade im Rahmen eines Forschungsvorhabens an seinem Gasspeicherstandort in Rüdersdorf bei Berlin.
  • Teilprojekt 4 „Clean Hydrogen Coastline – H2-Pipeline-Infrastruktur Nordwest“ hat das Ziel, die Gasinfrastruktur für Wasserstoff im Nordwesten zu optimieren. Durch den Bau und die Umstellung von mehreren Pipeline-Abschnitten stellt EWE den Anschluss an das zukünftige europaweite Wasserstofftransportnetz her. Dieser Anschluss würde eine Verbindung der Wasserstofferzeugungsanlagen, des Wasserstoffspeichers und der Nutzer, wie beispielsweise ArcelorMittal, über das deutsche Wasserstoffkernnetz und den sogenannten European Hydrogen Backbone schaffen.

 

EWE Pressemitteilung: Oldenburg, 15. Februar 2024

EWE und GASCADE bündeln Kräfte für den Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur
  • EWE tritt Wasserstoff-Projekt „Flow – making hydrogen happen“ der Gastransportnetzbetreiber GASCADE, ONTRAS und terranets bw als Speicher-Partner bei
  • Partnerschaft zwischen EWE und GASCADE besiegelt
  • EWE-Speicherstandort in Rüdersdorf kann elementarer Bestandteil der Wasserstoff-Infrastruktur in Ostdeutschland werden

Mit dem Projekt „Flow – making hydrogen happen“ entsteht ein leistungsstarkes Pipeline-System für CO2-neutralen Wasserstoff, das von der Ostsee bis in den Südwesten Deutschlands verläuft. Der Energiedienstleister und Speicherbetreiber EWE ist dem Kooperationsprojekt der Gastransportnetzbetreiber GASCADE, ONTRAS und terranets bw jetzt als assoziierter Partner mit Erfahrungen bei der Wasserstoff-Speicherung beigetreten. Dafür haben EWE und der Ferngasnetzbetreiber und Projekt-Initiator GASCADE eine Vereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Aktivitäten stärker zu koordinieren und gemeinsam den Hochlauf einer Wasserstoff-Wirtschaft voranzutreiben.

„Die nationale Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung verdeutlicht die Wichtigkeit des Energieträgers Wasserstoff. Jetzt heißt es dranbleiben und die Strategie mit Leben zu füllen, für eine klimaneutrale Energiezukunft. Um Wasserstoff-Aktivitäten gemeinsam voranzubringen, ist aus unserer Sicht das koordinierte Vorgehen der relevanten Player und ein großes Branchen-Netzwerk erforderlich. Dafür sind Projekte wie ‚Flow – making hydrogen happen‘ sehr wichtig und wertvoll”, sagt Peter Schmidt, Geschäftsführer der EWE GASSPEICHER GmbH.

Wasserstoff-Speicher: Voraussetzung für erfolgreichen Markthochlauf

Infrastrukturen zu etablieren ist Schmidt zufolge die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Wasserstoff-Markthochlauf. Neben dem Kernnetz spielen Wasserstoff-Speicher dabei eine zentrale Rolle. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Liefersicherheit für Kunden und zur Systemstabilität, insbesondere in einem künftig stark auf erneuerbare Energien ausgelegten Energiesystem. Anerkannte Studien mit Langfristszenarien prognostizieren sehr hohe Speicherbedarfe, die neben einer sorgfältig geplanten Umrüstung von unterirdischen Bestandskavernen auch den Kavernenneubau notwendig machen. „Wir stehen bereit, benötigen jedoch einen verlässlichen regulatorischen und finanziellen Rahmen, um entsprechende Projekte umsetzen zu können“, betont Peter Schmidt. Der angekündigten nationalen Speicherstrategie käme Schmidt zufolge daher die wichtige Aufgabe zu, diesen verlässlichen Rahmen zu schaffen.

Wasserstoff: Basis für Erneuerbare-Energien-Speicherung

EWE ist in verschiedenen Projekten entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette aktiv, so auch in Rüdersdorf bei Berlin. Dort testet das Unternehmen aktuell einen unterirdischen Kavernenspeicher und erbringt den Nachweis, dass Wasserstoff sicher in Salzkavernen gelagert werden kann. Dafür hat EWE den ersten kleinskaligen Untertage-Wasserstoff-Speicher gebaut und die Dichtheit des Systems nachgewiesen. Seit Ende 2023 finden umfangreiche Tests für den Betrieb der hausgroßen Wasserstoff-Kaverne statt, als wichtiger Schritt für die Übertragbarkeit auf große Kavernenspeicher mit dem 1.000-fachen Volumen. „Insgesamt wäre das die Basis, aus erneuerbaren Energien erzeugten Wasserstoff in großen Mengen speicherfähig und bedarfsgerecht nutzbar zu machen – für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung“, so Peter Schmidt.

Rüdersdorf: EWE-Gasspeicherstandort hat Potenzial für Integration in „Flow – making hydrogen happen“

Der EWE-Gasspeicherstandort Rüdersdorf zeichnet sich durch eine strategisch günstige Lage im zukünftigen Wasserstoff-System aus. „Neben der Nähe zum geplanten Kernnetz und zur Metropolregion Berlin, ist es der nächstgelegene Speicher für Import- und Erzeugungsprojekte rund um Lubmin. Nicht zuletzt aus diesem Grund treten wir der Initiative ‚Flow – making hydrogen happen‘ bei, die den entsprechenden Transportkorridor von Lubmin über Berlin bis nach Bayern und Baden-Württemberg umfasst“, erläutert Peter Schmidt.

Ulrich Benterbusch, Geschäftsführer des Gastransportnetzbetreibers GASCADE ergänzt: „Das Wasserstoff-Kernnetz ist aus unserer Sicht elementar beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur. Wasserstoff-Speicher sind ein unabdingbarer Bestandteil der zukünftigen Wasserstoff-Infrastruktur, um ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit und Systemstabilität zu gewährleisten. Damit ausreichend Wasserstoff-Speicherkapazitäten im Einklang mit dem Aufbau des Kernnetzes zur Verfügung stehen können, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen. Wichtig dabei ist es, Aktivitäten zu bündeln und das politisch gewollte Gesellschaftsziel der Dekarbonisierung voranzutreiben. Aus diesem Grund arbeiten wir bei ‚Flow – making hydrogen happen‘ mit Projektpartnern entlang der kompletten Wertschöpfungskette der Wasserstoff-Wirtschaft zusammen.“

Perspektive: Anbindung an internationale Wasserstoff-Märkte

Ziel des Partnerverbunds „Flow – making hydrogen happen“ ist es, Deutschland über die Infrastruktur an internationale Wasserstoff-Märkte anzubinden und damit Bezugsmöglichkeiten für große Mengen Wasserstoff zu eröffnen. „Die Umstellung von Erdgasleitungen auf den Transport von Wasserstoff hat für uns Vorrang, denn nur so können wir dem Markt schon im kommenden Jahr, also ab 2025, Transportkapazitäten anbieten. Bei circa 90 Prozent des rund 1.100 Kilometer langen Pipeline-Systems ‚Flow – making hydrogen happen‘ handelt es sich dabei um umgestellte Leitungen“, sagt GASCADE-Geschäftsführer Ulrich Benterbusch.

Die Erschließung internationaler Importrouten, der Bau und die Integration von Wasserstoff-Speichern, die Umsetzung weiterer Großprojekte im Bereich Wasserstoff-Transport und die Anbindung an das europäische Wasserstoff-Kernnetz (European Hydrogen Backbone) können zusätzliche Versorgungssicherheit schaffen. So wird „Flow – making hydrogen happen“ eine zentrale Achse für den europäischen Wasserstoff-Hochlauf und gestaltet diesen maßgeblich mit.

Für EWE ist die Partnerschaft ein weiterer Baustein auf dem Weg in eine klimaneutrale Energiezukunft. Peter Schmidt: „Wir freuen uns, die geplante Nord-Süd-Transportroute und die ambitionierten weiteren Ziele im Projekt „Flow – making hydrogen happen“ als assoziierter Partner unterstützen zu können und mit unserer Perspektive aus Sicht der Wasserstoff-Speicherbetreiber einen unerlässlichen Baustein zu ergänzen.“  

 

EWE Pressemitteilung: Oldenburg/Kassel, 9. Februar 2024

 

EWE-Zukunftsleitung geht in Betrieb
  • Offizielle Inbetriebnahme der Gas-Pipeline durch GTG Nord
  • Zukunftsleitung transportiert LNG aus Wilhelmshaven in das deutsche Gasnetz und trägt zur sicheren Energieversorgung bei
  • H2-ready gebaute Leitung könnte ab 2028 Kernelement eines grünen Wasserstoff-Netzes werden

Nächster wichtiger Schritt für die EWE-Zukunftsleitung: GTG Nord, der Ferngasnetzbetreiber im EWE-Konzern, nimmt die Gasanbindung Wilhelmshaven-Leer (GWL) in Betrieb. Vor rund sechs Wochen wurde die letzte Schweißnaht der 70 Kilometer langen Pipeline hergestellt – nach nur 22 Monaten Planungs- und Bauzeit. Jetzt wurde die Leitung an das deutsche Gasnetz angebunden.

Die Gasleitung ist ein wesentlicher Baustein, um die deutsche Energieversorgung unabhängiger von russischem Erdgas zu machen und zu einer Diversifizierung der Bezugsquellen beizutragen. Die Zukunftsleitung hat die nötige Kapazität, regasifiziertes LNG aus Wilhelmshaven zu den Erdgasspeichern in Nüttermoor und Jemgum im ostfriesischen Landkreis Leer zu transportieren und Energie für über vier Millionen Haushalte bereitzustellen. Steht kurzfristig eine sichere Versorgung mit Erdgas im Fokus, ist bereits ab 2028 der Transport von klimaneutralem Wasserstoff über die H2-ready gebaute Leitung denkbar.

EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler betont die Gemeinschaftsleistung und Zukunftsfähigkeit der in Rekordgeschwindigkeit gebauten Leitung: „Wir haben hier gezeigt, was als EWE in Zusammenarbeit mit vielen Partnern und Beteiligten möglich ist: Wir haben in enorm kurzer Zeit, in einem Kraftakt, eine zukunftsfähige Leitung gebaut, die kurzfristig Erdgas und mittelfristig grünen Wasserstoff transportieren soll. Die Inbetriebnahme der Zukunftsleitung und die Bereitstellung von Transportkapazitäten markiert einen weiteren wichtigen, logischen Schritt auf dem Weg zu einer zuverlässigen und nachhaltigen Energieversorgung.“

Dr. Tim Olbricht, Geschäftsführer GTG Nord, äußert sich erfreut über die Inbetriebnahme der Gasleitung: „Es macht uns stolz, dass die Pipeline nun in unseren Händen als Ferngasnetzbetreiber liegt und wir nach erfolgreichem Testbetrieb neue Kapazitäten vermarkten können. Mit der offiziellen Inbetriebnahme der Leitung setzen wir ein klares Zeichen für Versorgungssicherheit und für eine zukunftsfähige Transformation des Energiesystems.“

Entlang der Trasse werden noch Rest- und Rückbauarbeiten sowie Rekultivierungsmaßnahmen durchgeführt. EWE legt großen Wert darauf, verantwortungsvoll und schonend mit den Böden in der Region umzugehen. Die Rekultivierung passiert im Einklang mit der Natur, damit die Flächen nach und nach in ihren ursprünglichen Zustand gehen können.

Weitere Informationen zur EWE-Pipeline gibt es unter zukunftsleitung.de

 

Über die EWE-Zukunftsleitung:

EWE hat im Nordwesten Niedersachsens eine gut 70 Kilometer lange Erdgas-Pipeline für den LNG-Import gebaut. Die Erdgasleitung bindet an die vorgelagerte LNG-Infrastruktur in Wilhelmshaven an und verläuft unter anderem zu den EWE-Erdgasspeichern in Nüttermoor und Jemgum im Landkreis Leer. EWE investiert mehr als 200 Millionen Euro in das Projekt. Die Leitung mit einem Durchmesser von 60 cm (DN 600) und einer Kapazität von bis zu 6 Mrd. Kubikmetern im Jahr wurde Ende 2023 technisch fertiggestellt. Steht kurzfristig die Versorgungssicherheit mit Erdgas im Fokus, liegt die mittelfristige Perspektive der bereits H2-ready gebauten Leitung auf dem Transport von grünem Wasserstoff.

 

EWE Pressemitteilung: Oldenburg, 29. Januar 2024. 

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